Johann Georg Adam Forster (MSN Encarta, 2007; SWR.de., 2007; Wikipedia, 2007), geb. am 26. Nov. 1754 in Nassenhuben bei Danzig und gest. am 10. Jan. 1794 als erst 39jähriger in Paris (SWR.de.,2007; Textlog.de, 2007; Wikipedia, 2007) war deutscher Schriftsteller, Naturkundler Reiseschriftsteller, Jouralist, Schreiber geistvoller Abhandlungen (Essays) und Ethnograph. Mit „Reise um die Welt“ (Forster, 2007) schuf er einen Klassiker der deutschen Reiseliteratur.
Steckbrief:
Name: | Forster |
Vorname: | Johann Georg Adam |
Geboren: | 26. November 1754 |
Verstorben †: | 10. Januar 1794 |
Nationalität: | Deutscher |
Beschreibung:
Er nahm u.a.kartographische Studien vor und begleitete seinen Vater,den Naturforscher Johann Reinhold Forster (1729 – 1798) bereits als Zehnjähriger auf einer Russlandreise.
Im Alter von 13 Jahren übersetzte er eine russische Kurzgeschichte ins Englische. Zwischen 1772 und 1775 nahm Forster abermals mit seinem Vater an einer zweiten Weltumsegelung mit dem weltberühmten britischen Entdeckungsreisenden James Cook teil (MSN Encarta, 2007). Neben seiner Reise mit Cook waren weitere
Meilensteine:
- Reise mit dem Vater nach Russland, 1765
- Heirat mit Theres,geborene Heyne. Sie trennte sich von Forster am 5. Dez. 1792
- Forster lebte mit seinem Vater ab 1766 in London, da der Vater im Land Seiner Vorfahren als Lehrer und Übersetzer arbeiten wollte (Wikipedia, 2007)
- Mitglied der „Royal Society“ in London und andere Ehrungen, 1777
- Professor für Naturgeschichte in Kassel (Hessen), 1178
- Reiseerinnerungen erscheinen in englischer Sprache,1778
- Universitätsbibliothekar in Vilnius/Litauen,1784 – 1778
- Universitätsbibliothekar in Mainz, 1788 - Ausgedehnte Beobachtungsreise (Niederlande, England, Frankreich mit dem Begründer der heutigen wissenschaftlichen
- Erkunde und Naturwissenschaft- ler Alexander Freiherr v. Humboldt, 1790
- Forster gründete nach der Besetzung von Mainz durch französische Revolutinstruppen mit Gesinnungsgenossen den Jakobinerklub, der für die Ideale der Revolution warb, 1792
- Reakteur von „Die neue Mainzer Zeitung oder der Volksfreund“, eine Zeitung mit demokratischer Grundausrichtung, Januar – März, 1793
In Funktion des revolutionären „Rheinisch – deutschen Nationalkonvents“ reiste er nach Paris. Er durfte jedoch nicht mehr zurückkehren. Die Preußen hatten Mainz inzwischen zurückerobert. Forster starb kurz darauf in Paris (SWR.de,2007).
Forster betätigte sich auch als Zeichner von Studien zur Tier- und Pflanzenwelt. Sein Vater und er beschrieben zahlreiche,bislang unbekannte Pflanzenarten. Er entdeckte 1772 auf den Kapverdischen Inseln den Weißkopfliest, F. (Alcedo cancrophaga, Hylancyon aceton). Die Lieste werden zu der Famlie der Eisvögel gerechnet (Grzimek, 1970 und 1980). Eine Farbabbildung dieses Vogels gibt RP ONLINE (2007) wieder.
Quellenverzeichnis:
- Forster, Georg: Reise um die Welt Buch- und Medienversand Kolibri 2007
- Grzimek, Bernhard: Die Rackenvögel (Hrsg.Joachim Steinbacher). Eisvögel, 21 – 34 In: Grzimeks Tierleben, Vögel 3, 9 1970 Kindler Verlag AG, Zürich und
- Deutscher Taschenbuchverlag Gmbh & Co. KG, München 1980
- MSN Encarta: Forster, Johann Georg Adam (2007) http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761596520/Forster_Johann...
- RP ONLINE: Exotische Bilder aus einer fernen Welt (2007)
- Textlog.de: Georg Forster: Leben und Werk – Reiseberichte (2007)
- SWR.de: Georg Forster (2007)
- Georg Forster auf der deutschen Wikipedia (2007)