Galdikas, Birtue' Marija Filomena

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Drei Fauen prägten die Erforschung der großen Menschaffen und vorangetrieben (Datacomm.ch, 2008) und zwar Dian Fossey, Jane Goodall nd Birute´ Galdikas. Die beiden Erstern werden gesondert beschrieben. Die Zoologin, Verhaltensforscherin und Anthropologin (Anthroplogie = Wissen- schaft vom Menschen) Prof. Dr.phil. Birute´Galdikas wurde am 10. Mai 1946 in Wiesbaden geboren (Probst, 2006; Wikipedia, 2008), als ihre Eltern von Litauen nach Kanada reisten. Ihr Vater war Unternehmer und ihre Mutter eine Krankenschwester. Sie wuchs mit ihren Geschwistern in der kanadischen Großstadt Toronto auf.

 

 

Steckbrief:

Name: Galdikas
Vorname: Birtue' Marija Filomena
Geboren: 10. Mai 1946
Verstorben †: -
Nationalität: Deutsche

 

Beschreibung:

 Bereits als Fünfjährige fragte sich sich Birute´ Galdikas, woher die Menschen kommen und wollte mehr darüber erfahren. Im “High Park“ Torontos beobachte sie gerne und verborgen die Wildtiere des Parks.

Galdikas studierte an der University of California (Los Angeles) Psychologie und Anthropologie und wurde dort auch 1978 promoviert (siehe unten!). Das Interesse an den Tieren und der Natur hielt sie dauerhaft gefangen. Nach dem Studium der Psychologie und Anthropologie traf sich die 22-Jährige mit englisch – kenianischen Paläontologen Luis S. B. Leakey (1903 – 1972). Dieser Wegbereiter der modernen Wissenschaft vom Unrsprung der Menschheit wurde fortan Birute´s geistiger Ziehvater. Leaky unterstütze auch Jane Goodall, das Leben frei lebender Schimpansen zu erforschen (Wikipedia, 2008).

Leaky und die bekannte, sehr berühmte Zeitschrift “National Geographic Soc- iety“ halfen ihr,dass sie ab 1971 auf Borneo die Gewohnheiten und das soziale Verhalten von Orang – Utans erforschen konnte. Sie gründete aus einer Hütte die Forschugsstation “Camp Leaky“. Durch ihre 23 Jahre währenden Studien an Orang – Utans wurde Galdikas zur Primatologin von Weltrang. 1978 wurde sie zum Doktor der Philosophie (Dr. phil.) promoviert. Insgesamt zog die Mutter von 3 Kindern aus erster Ehe mit einem Kanadier mehr als 100 verwaiste Menschenäffchen groß und entließ sie dann in die Wildnis (Probst, 2006).

Galdikas heiratete dann den den indonesischen Reisfarmer Pak Bohak,der als stellvertretender Direktor des Orang – Utan – Forschungsprogramm arbeitete. 1995 zog Galdikas in ihrem Buch „Meine Orang – Utans“ das Resümee ihrer Verhaltensstudien über diese „Waldmenschen“.Im Laufe der Zeit gelang ihr es, in die Welt der einzelgängerischen Menschenaffen einzutauchen. Während der Boebachtung Hunderte socher Affen kam sie zu neuen Erkenntnissen über die schwersten Hangelkletterer Asiens, so Probst (2006). Sie fand u.a. heraus,dass deren pflanzliche und tierische Nahrung mehr als 400 „Speisen“ umfasst und dass die Orang – Utans von Angesicht zu Angesicht kopulieren.

1986, führt Probst weiter aus, beteiligte sich Birute´ Galdikas an der Gründung der “Orang – Utan Foundation International“ (OFI = Internationale Orang – Utan Stiftung) mit Sitz in Los Angeles (Kalifornien) und wurde ihre Präsidentin. Seit 1988 lehrt sie als Professorin für Anthropologie an der Simon Fraser University in British Columbia (Kanada). Für ihre wissenschaftlichen Leistungen erhielt sie mehrere Auszeichnungen, u.a. 1991den „Eddie Bauer Hero of Earth - “ und 1993 den „United global Award“.

Als Präsidentin der OFI wurds sie in Palangkaraya/Indonesien vom Österreichischen Sender ABC online (21. Juni. 2002) zu zahlreichen Fragen gefragt und antwortete auf z.B. auf das illegale Abschlachten der Orang –Utans,das dieses Töten ganz schrecklich sei, wobei nicht nur die Fragen ob, sondern auch wo dieses stattfindet, nämlich auch in Nationalen Parks und anderen geschützen Tierschutzzgebieten, die eigentlich als sicher für Wildtiere angesehen werden, aufgeworfen wurden. Die Situation ist tatsächlich furchtbar und trostlos. Falls die Ausrotung dieser Menschanaffen so weiter geht gibt es wahscheinlich in 10 – 20 Jahren keine Orang – Utans mehr. Es bleiben dann wahrscheinlich nur Individuen übrig,denn diese Affen können in Gefangenschaft 60 Jahre alt werden. So finden Sie dann einzelne, einsame, alte Orang – Utans die für sich allein in den Wäldern umherstreifen.Es wurden etwa 30 Fragen gestellt und umfangreich beantwortet. Der Interessierte kann beim Lesen dieses österreichischen Interviews Näheres erfahren. Die Leistungen von Frau Prof. Dr. Galdikas werden auch im einem Buch von Gallardo (1993) gewürdigt.


Einzelnachweise: