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Red Fire

Datum: Dienstag, 03 Februar 2015 09:52
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Beschreibung:

Der Garnelenstamm Neocaridina umfasst ca. 20 Arten und derzeit 9 Unterarten. Gerade die Rückenstrichgarnele oder Neocaridina palmata werden in diversen Färbungen in der Aquaristik gehalten, andere Stämme werden als Futtermittel für Fische vermehrt. Red Fire Garnelen zählen zum Stamm der Rückenstrichgarnelen, Neocaridina heteropoda. Dieser Stamm wird in vielen Farbtönen gezüchtet. Es gibt auch gelbe, orange rote, schwarze oder rot weiße, die Red Fire ist jedoch immer satt rot und hat höchstens einen weißen Strich auf dem Rücken. Diese ganzen Farbvarianten gehen auf Hochzuchten aus Asien zurück. Die ursprüngliche Rückenstrichgarnele ist eher bräunlich gelb schwarz gepunktet. Diese Urform, Neocaridina davidi oder zu Deutsch Algengarnele, geht als Entdeckung 1904 auf Bouvier zurück.

Da alle Untergruppen der Rückenstrichgarnelen durchaus andere Wasserwerte vertragen, ist die Red Fire eine der beliebtesten Anfängergarnelen. Sie kann in Temperaturen von 5 bis 32° Celsius gehalten werden, optimal wären 15 bis 25° Celsius. Der PH Wert ist mit 7 optimal, kann jedoch auch zwischen 6,5 und 8 betragen. Der GH sollte bei 5 bis 30° GH liegen, optimal wären über 20° GH. Der Wert für KH sollte zwischen 3 und 25° dKH liegen, optimal wäre bis 16°dKH.

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Verbreitungsgebiet / Lebensraum

Verbreitungsgebiet:

Hochzuchten aus Asien, die inzwischen überall auf der Welt von Garnelenliebhabern fortgeführt werden. Ein Vorkommen in der eigentlichen Natur ist auf natürlichem Wege nicht bekannt, in vielen Gewässern können Red Fires angesiedelt werden. Dieses ist in Europa zum Schutz der eigenen Fauna verboten.

Lebensräume:

Ursprünglich China oder zuerst Taiwan. Gewässer mit Süßwasser und Temperaturen über 5° Celsius oder unter 32° Celsius, wenn auch andere Wasserwerte stimmen. Fast immer leben Red Fires in vom Menschen angelegten Becken oder Gewässern da sie sich sonst mit anderen Arten mischen und untergehen. Meist werden Red Fires auf schwarzem Kies oder Sand gehalten, der mit einer dünnen Schicht Mulm und Detritus bedeckt wird.


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Nahrung

Nahrung:

Red Fire Garnelen fressen Flocken oder Futtertabletten, die sich für Garnelen eignen. Es sollte ein hoher pflanzlicher und geringer tierischer Anteil im Futter finden. Die Red Fires fressen zudem gerne altes Laub wobei frisches Laub schädlich sein kann. Gemüse wie Mangold, Möhren oder Gemüsepaprika gehen. Wenn es sich um karotinhaltige Nahrung handelt (vorgekochte rote Paprika oder Möhren) unterstützt dieses die Rotfärbung. Wenn der Aquarienfilter gereinigt wird, kann Mulm gewonnen werden, der auf den Beckengrund gegeben werden kann, Red Fire Garnelen lieben diesen Mulm.


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Fortpflanzung

Fortpflanzung:

Red Fires können ab 20 Litern mit 15 bis 20 Exemplaren oder in größeren Becken in höherer Zahl gehalten werden. Sie eignen sich für Gesellschaftsbecken. Wenn der Anteil weiblicher Exemplare dominiert, ist dieses für viele Nachkommen förderlich. Die Männchen befruchten die Weibchen mit ihren Eiern und diese halten diese am Körper. Je nach Wassertemperatur schlüpfen die voll entwickelten Larven mit drei oder vier Wochen. Der Wasserfilter sollte die Tiere nicht ansaugen können. Viele Halter sondern die tragenden Weibchen in ein ruhigeres Becken ab, um die Erfolgsrate zu verbessern.


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Systematik

Gefährdung:

Solange Menschen Garnelen halten, wird die Red Fire bestehen, da sie zu den beliebtesten Anfängergarnelen gehört. Dem IUCN sind keine Daten zur Red Fire oder ihrem Stamm zu entnehmen. Dieses deutet auf gesunde Bestände hin.


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Literatur

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Galerie

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Steckbrief
Datum: Dienstag, 03 Februar 2015 09:52
Länge:
2,5 cm Männchen, 3 cm Weibchen
Gewicht:
-
Gefieder:
-
Spannweite:
-
Ernährung:
Flocken oder Futtertabletten für Garnelen
Jungtiere:
-
Zugverhalten:
-
Fortpflanzung:
Eierlegend
Gelege:
Gelege mit 20 bis 40 Eiern
Tragezeit:
-
Brutzeit:
Drei bis vier Wochen
Verbreitungsgebiet:
Stammform aus Asien, vermutlich aus Taiwan
Alter:
Bis zwei Jahre
IUCN:
Kein Status

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Informationen
Fotograf:
Heiko Fröhlich
Fotograf Homepage:
www.redfire-garnelen.de/
Aufnahmeort:
-
Autor:

Robert Brungert

Email:

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Zusätzliche Hinweise:

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