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Zebramanguste
Datum: Mittwoch, 21 Oktober 2009 16:34
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Allgemeine Beschreibung:

Die Zebramanguste (Mungos mungo) , aus der Familie der Mangusten (Herpestidae) ,hat ein helles graubraunes Fell mit dunkeln Querstreifen auf dem Rücken. Das Fell ist rauh und struppig. Das Gewicht der Männchen beträgt 500 - 1000 Gramm, das der Weibchen 400 - 700 Gramm. Vom Kopf bis zum Schwanz beträgt die Länge ca. 70 - 80 cm. Von Kopf bis zum Rumpf 30 - 50 cm. Sie hat eine kegelförmige Schnauze und die Füße sind bis zu den Knöcheln ohne Behaarung. Sie können 7 - 9 Jahre alt werden.

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Verbreitungsgebiet / Lebensraum

Verbreitungsgebiet / Lebensraum:

• Verbreitungsgebiet:
Die Zebramanguste lebt in den Trockengebieten Afrikas südlich der Sahara, und bevorzugt dort Busch und Grassteppen. Man trifft sie aber auch in felsigen Regionen.
• Lebensräume:
Sie ist ein sehr geselliges Tier was in großen Gruppen mit bis zu 40 Tieren zusammenlebt. Wie viele andere Schleichkatzen auch ist sie nicht sehr sesshaft.

Bei ihren Streifzügen halten einige Tiere immer Ausschau nach Feinden, in dem sie sich auf die Hinterbeine stellen, und beobachten. Durch aufgeregtes Pfeifen wird der Feind angekündigt, und alle verschwinden blitzschnell in ihren Bauten. Sie nehmen Höhlen und Bauten von anderen Tieren gerne an. Sie graben auch selber Höhlen, die sie aber nicht lange nutzen, und dann weiterziehen.

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Nahrung

Nahrung / Feinde:

• Nahrung:
Die Zebramanguste ist ein tagaktiver Jäger der in der Gruppe jagt. Sie streifen ziellos in ihrem Revier nach Nahrung umher. Zu ihrer Nahrung gehören kleine Wirbeltiere, Schnecken, Würmer Insekten, Kerbtiere, kleine Mäuse, Vogeleier und Früchte.

Schnecken werden im Sand solange umhergewälzt bis kein Schleim mehr an diesen ist, bevor sie gefressen werden. Um die harte Schale eines Tieres oder ein Vogelei zu öffnen, hat die Zebramanguste eine gute Technik erlernt. Sie ergreift die Beute mit den Vorderbeinen, und wirft es durch seine Hinterbeine gegen einen harten Gegenstand, bis sie aufspringt.
• Feinde:
Zu den Feinden der Zebramangusten zählen Greifvögel, Schlangen und Raubtiere.

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Fortpflanzung

Fortpflanzung:

Eine bestimmte Paarungszeit hat man bei den Zebramangusten nicht festgestellt. Sie können mehrmals im Jahr Junge bekommen. Das Weibchen bringt nach einer Tragzeit von ca. 2 Monate 3 - 5 Jungtiere zur Welt. Bei der Geburt sind die Neugeborenen blind und nackt. Die Jungtiere sind Nesthocker, die nach kurzer Zeit schon entwöhnt sind. Die Geschlechtsreife tritt nach ca. einem Jahr ein. Das Höchstalter liegt in Gefangenschaft bei rund 10 Jahren. In freier Wildbahn hingegen sterben sie im Schnitt bereits nach 4 Jahren.

Gefährdung:

Die IUCN stuft die Zwergmangusten als nicht gefährdet ein.

Grafische Darstellung der Einstufung durch die IUCN:
Ausgestorben   Gefährdet   Nicht gefährdet  
                     
EX EW   CR EN VU   NT LC   Kein Status
                     

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Systematik

Systematik

Stamm: Chordatiere (Chordata)
Unterstamm: Wirbeltiere (Verbebrata)
Klasse: Säugetiere (Mammalia)
Unterklasse: Höhere Säugetiere (Futheria)
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Unterordnung: Landraubtiere (Fissipedia)
Familie: Mangusten (Herpestidae)
Unterfamilie: Mangusten i.e.S. (Herpestinae)
Gattung: Mungos (Mungos)
Art: Zebramanguste (Mungos mungo)
   
Erstbeschreiber: GMELIN, 1788



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Literatur

Bücherempfehlungen:

Links / Literatur:

• Links:
Red List IUCN - Zwergmanguste (Mungos mungo)

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Galerie


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Steckbrief
Datum: Mittwoch, 21 Oktober 2009 16:34
Länge:
40 Zentimeter
Gewicht:
950 Gramm
Gefieder:
Spannweite:
Ernährung:
Insekten, Früchte
Jungtiere:
2 - 5 Jungtiere
Zugverhalten:
Fortpflanzung:
Gelege:
Tragezeit:
65 Tage
Brutzeit:
Verbreitungsgebiet:
Afrika
Alter:
9 Jahre
IUCN:
Nicht gefährdet (10.2009)

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Informationen
Fotograf:
Helga Ernst
Fotograf Homepage:
Aufnahmeort:
Tierpark Berlin-Friedrichsfelde
Autor:
Peter Emmert
Homepage:
http://www.peter-emmert.de
Email:
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Zusätzliche Hinweise:

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