Dschungarischer Zwerghamster |
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Datum: Samstag, 09 Mai 2009 10:13
![]() Alllgemeine Beschreibung:Der Dschungarische Zwerghamster ist der bekannteste der 3 Zwerghamsterarten. Er erreicht eine Größe von 7 - 10 cm und entwickelt dabei ein Gewicht von 30 - 80 g. Er besitzt ein kurzes ( 4-14mm), behaartes Schwänzchen welches kaum sichtbar ist. Die Sohlen der Hinterfüße sind ebenfalls dicht behaart und sein Backentaschen außerordentlich gut entwickelt.Die Farbe des Fells weist 3 Typische Färbungen auf: wildfarben (von braun bis weiß), Saphirfarben und Perlmutfarben. Bei allen Farben ist der schwarze Aalstrich klar zu erkennen. Ebenfalls typisch ist die in 3 Bögen verlaufende Zeichnung an den Flanken des Tieres. Auffällig ist die Jahreszeitenabhängige Farbänderung des Fells, diese ist in Abhängigkeit der Sonnenscheindauer auch in Gefangenschaft zu beobachten. Hinter den kleinen, runden Ohren weisen die Zwerghamster oft fast kahle Stellen auf. Die Beine der Zwerghamster sieht man nur wenn sie sich strecken. Zwerghamster wirken gerne etwas plump, sind aber sehr schnelle und flinke Läufer. Sie haben grosse dunkle Augen. Am Maul haben sie lange Tasthaare. |
Verbreitungsgebiet / Lebensraum |
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Verbreitungsgebiet / Lebensraum:![]() |
Nahrung |
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Nahrung:Sie ernähren sich von kleinen Saaten, Insekten, Larven, Würmern und verschiedene Gräser und Kräuter. Zwerghamster sind auf tierische Proteine angewiesen und müssen sie regelmässig in Form von Insekten, Larven oder Würmern zu sich nehmen. Dieses gilt auch für die Haltung von Zwerghamstern in Gefangenschaft! |
Fortpflanzung |
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Fortpflanzung:Der Zwerghamster ist mit 21 Tagen geschlechtsreif. Die Initiative zur Paarung geht grundsätzlich vom Weibchen aus. Nach erfolgtem Deckakt verbleiben Männchen und Weibchen zusammen. Das Männchen ist aktiv an Geburt und Aufzucht der Jungen beteiligt. Dies ist ursächlich durch eine erhöhe Produktion von Östrogenen beim Männchen. Das Männchen fungiert sozusagen als Hebamme.Die grösse eines Wurfes variiert zwischen 2 und 10 Jungen, die ebenfalls nach 21 Tagen geschlechtsreif sind. Direkt nach der Geburt ist das Weibchen bereits wieder empfänglich. Sie wird sich aber nicht zwingenderweise mit dem gleichen oder überhaupt wieder verpaaren. Die Weibchen sind im Rythmus von etwa 4 Tagen paarungsbereit. Sie sind in der Wahl des Männchens sehr wählerisch und können unter Umständen sehr aggressiv ein zu aufdringliches Männchen vertreiben. Die paarungsbereitschaft erkennt man daran, dass das Weibchen immer wieder im Lauf anhält und ihr Schwänzchen hebt. Nach ca. 21 Tagen bringt das Weibchen 2 bis 10 Jungtiere zur Welt. Diese werden nackt und blind geboren. Nach ca. 8 Tagen öffnen sich die Augen und die Jungtiere beginnen ihre ersten Enddeckungsreisen in die Umgebung des Nestes. Mit 21 Tagen können die Jungen selbständig überleben. In den meisten Fällen bleiben die Jungtiere bis zum 35 Lebenstag bei der Mutter. |
Systematik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Systematik:
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Literatur |
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Galerie |
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Steckbrief |
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Datum: Samstag, 09 Mai 2009 10:13
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Informationen |
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