Brillenkauz |
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Datum: Donnerstag, 23 April 2009 15:40
![]() Allgemeine Beschreibung:Der Brillenkauz (Pulsatrix perspicillata) gehört zur Familie der Eulen (Strigidae) und ist eine Eule, die häufig im tropischen Amerika vorkommt.Der Brillenkauz hat ein dunkelbraunes Oberkleid. Die Brust ist hellbeige. Er hat einen großen runden dunkelbraunen Kopf den er um 250 Grad drehen kann. Seinen Namen hat er von den weißen Federkränzen um die Augen. Die Lederhaut (Sklera) der Augen des Waldkauzes ist gelb und die Pupille, eingentlich farblos, wirkt schwarz. Die Füße sind komplett mit Federn überzogen. Bei einer Größe von 43 bis 50 cm und einer Flügelspannweite von 75 bis 90 cm kann der Brillenkauz ein Gewicht von 650 Gramm bis 1000 Gramm erreichen. Männchen und Weibchen lassen sich äußerlich nicht unterscheiden. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 17 bis 20 Jahre. |
Verbreitungsgebiet / Lebensraum |
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Verbreitungsgebiet / Lebensraum:![]() |
Nahrung |
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Nahrung:Sobald die Dunkelheit anbricht geht der Brillenkauz auf Beutejagd. Er jagt vornehmlich in den Mangrovensümpfen. Mit seinem guten Gehör kann der Brillenkauz Richtung und Entfernung seiner Beute bestimmen. Er ist ein Ansitzjäger und stürzt sich auf seine Beute, greift sie mit den Krallen und fliegt auf seinen Ansitz zurück um dort die Beute mit dem Kopf nach vorne zu verspeisen. Zu diesen gehören Kleinnager, Fische, Lurche, z. B. Frösche und Kröten sowie Vögel und Krabben. |
Fortpflanzung |
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Fortpflanzung:Wenn ein Brillenkauzpaar sich gefunden hat, bleiben sie für immer zusammen. Sie bauen kein eigenes Nest sondern brüten in Baumhöhlen. Das Weibchen legt 1 bis 2 Eier in die Bruthöhle. Die Brutdauer beträgt 4 bis 5 Wochen. In dieser Zeit wird das Weibchen vom Männchen versorgt und verlässt die Eier nicht. Nach weitern 4 Wochen verlassen die jungen Brillenkäuze zum ersten Mal die Brutstätte, können allerdings noch nicht fliegen. Mit 7 Wochen sind sie dann flügge. Zu diesem Zeitpunkt sind die Jungen bis auf Kopf und Flügel komplett weiß. Nach 2 Jahre sind die Brillenkäuze geschlechtsreif und nehmen dann ihre natürliche Färbung an. |
Systematik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Systematik:
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Literatur |
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Galerie |
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Steckbrief |
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Datum: Donnerstag, 23 April 2009 15:40
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Informationen |
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