Brasilianische Riesenvogelspinne |
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Datum: Donnerstag, 23 April 2009 15:35
![]() Allgemeine Beschreibung:Die Brasilianische Riesenvogelspinne (Lasiodora parahybana) wird innerhalb der Ordnung der Webspinnen (Araneae) zur Familie der Vogelspinnen (Theraphosidae) eingeordnet. Die von Professor Cândido de Mello-Leitáo im Jahre 1917 beschriebene Vogelspinnen-Art erreicht eine Körperlänge von rund zehn Zentimeter.Sie [die Vogelspinne] weist eine dunkelbraune bis schwarze Grundfärbung auf. Sowohl ihre Beine, die eine Spannweite von mehr als 30 Zentimeter haben, wie auch der Körper sind behaart. Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern gibt es keine. Nur der Körperbau scheint beim Männchen etwas schlanker. Wie bei anderen Vogelspinnen-Arten ist auch bei der Brasilianischen Riesenvogelspinne der Körper in einen Vorder- und Hinterteil aufgeteilt. Sie besitzt vier Beinpaare. Die Beißklauen, die Cheliceren genannt werden, befinden sich am Vorderkörper. Besonderes Merkmal bei Vogelspinnen sind die acht Augen, obwohl sie deshalb nicht besser sehen können als andere Tiere. Sehr empfindlich ist der Hinterteil der Vogelspinne. Da das Chitinskelett fehlt, sind sie an diesen Bereichen ungeschützt. |
Verbreitungsgebiet / Lebensraum |
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Verbreitungsgebiet / Lebensraum:![]() Die Brasilianische Vogelspinne lebt hauptsächlich in den Trockenwälder von Brasilien. Die bodenbewohnende Vogelspinnen-Art ist tagaktiv. Sie sind in der Lage, bei drohender Gefahr, ihre Brennhaare abzuschießen. Dabei verfangen sich die Haare, die mit einem Widerhaken ausgestatte sind, in der Haut, was starke Reize verursacht. |
Nahrung |
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Nahrung:Brasilianische Vogelspinnen sind Allesfresser. Sie nehmen alles zu sich, was sie überwältigen können. Um Beute zu fangen, setzen sie ihre Beißklauen ein, die sich am Vorderteil des Körpers befinden. Anschließend injizieren sie der gefangenen Beute ein Gift, das sie lähmt oder kleinere Tiere tötet.Zu der Nahrung zählen kleine Säugetiere sowie Reptilien, Vögel und Insekten. |
Fortpflanzung |
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Fortpflanzung:Brasilianische Riesenvogelspinnen sind an keine feste Paarungszeit gebunden. Nach der Paarung werden die rund 1.000 Eier von Weibchen in ein Kokon gelegt. Bevor die adulte Vogelspinne erscheint, durchlaufen die Eier verschiedene Entwicklungsphasen. Zuerst entwickelt sich das Ei zur Larve, anschließend zur Nymphe und am Schluss zur Vogelspinne.Während die Männchen die Geschlechtsreife nach etwa zwei Jahren erreichen, dauert es beim Weibchen bis zu drei Jahren. Die Lebenserwartung liegt in freier Wildbahn bei etwa 14 Jahren. In Gefangenschaft können sie bis knapp 19 Jahre alt werden. |
Systematik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Systematik:
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Literatur |
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Galerie |
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Steckbrief |
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Datum: Donnerstag, 23 April 2009 15:35
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Informationen |
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